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Das Segelrevier der Mittelmeerküste von Spanien ist ein vielseitiges Gebiet. Im südlichen
Teil herrschen eher mässige Winde, nur selten tritt ein ernstzunehmender Oststurm (Levante)
auf. Dieser Wind ist aber durchaus schon im Vorfeld deutlich erkennbar: meist hat sich ein
Tiefdruckgebiet zwischen den Balearen und der afrikanischen Nordküste festgesetzt, das dann
diesen Sturm verursacht. Klassische Anzeichen dafür sind schlechte Sicht, Wolkenbildung in
den Bergen und starker, einsetzender Regen.
Im Norden der spanischen Mittelmeerküste ist der Tramontana zu erwähnen. Dieser Ausläufer
des Mistral ist ein Rückseitenwetter, nachdem sich ein Tiefdruckgebiet im Golf von Genua
festgesetzt hat. Zu erkennen ist dies meist an der kalten, glasklaren Luft einer
durchgezogenen Kaltfront, steigendem Luftdruck und langen, gerollten Wolken. Meist tritt
dieser Starkwind in den Wintermonaten und im Frühjahr auf. An der Nordküste von
Spanien können auch häufig sehr schwache Winde wehen, was zur Folge hat, dass man
auch unter Maschine laufen muss.
In den Sommermonaten bieten das Wetter und das Klima gepaart mit einer tollen Landschaft
und sehr guten Marinas hervorragende Segelbedingungen und ziehen viele Segler in dieses
Gebiet in Spanien. Die Mittelmeerküste von Spanien strahlt für jeden Segler jeder
Könnensstufe seine Reize aus.
Grosse Häfen: Alicante, Barcelona, Denia
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